Was ist eigentlich Drahterodieren?

Das Drahterodieren - Wie man mit einer Rundachse die Produktivität bei der Teilefertigung steigern kann

Das Drahterodieren ist, wie das Senkerodieren auch, ein abtragendes Fertigungsverfahren, und arbeitet mit Hilfe der Funkenerosion. Man nennt diesen Vorgang oft auch Drahtschneiden, Schneiderodieren oder Drahterosion. Ganz allgemein kann man sagen, dass dieses Bearbeitungsverfahren alternativ zum CNC-Fräsen eingesetzt wird. Der große Vorteil des Drahterodierens ist, dass man elektrisch leitfähige Materialien, wie beispielsweise Metall, mit höchster Präzision bearbeiten kann. Die Drahterosion wird hauptsächlich dafür genutzt Umform- und Schnittwerkzeuge herzustellen.

Aber die große Frage ist: Ist dieser Vorgang des Drahtschneidens wirtschaftlicher im Vergleich zum Drehen und Schleifen? Ja, denn nur wenige Monate nachdem dieses Fertigungsverfahren eingeführt wurde, waren alle Beteiligten begeistert über die Ergebnisse. Inzwischen will keiner mehr auf die Rundachse bei der Fertigung verzichten, da hiermit eine Rundlaufgenauigkeit von 0,0005 mm erzielt werden kann. Und so hat sich die Drahterosion inzwischen zu einer völlig normalen Fertigungstechnik entwickelt. Man kann sogar beobachten, dass immer mehr Konstruktionen dieses neue Verfahren nutzen, da gerade die Rotationsachse Möglichkeiten bietet, die bis dahin unbekannt waren.

Wo früher ständig seitliche Kräfte wirkten und für große Maßtoleranzen sorgten, können Konturen nun problemlos erosiv abgetragen werden. Dies ist besonders vorteilhaft bei sehr kleinen Durchmessern wie etwa bei den Nadel-Kanülen ( ⌀ 0,7 mm) für Kunststoffspritzen. Früher mussten diese besonders aufwändig konventionell geschliffen werden und der seitliche Druck sorgte für unterschiedlich geformte Teile. Die produzierten Teile aus dem erosiven Drahtschneideprozess jedoch sehen bei jeder gewünschten Stückzahl immer gleich aus, was ein großer Vorteil ist. Damit ist immer eine perfekte Wiederholgenauigkeit gegeben.

Während beim traditionellen Drehen oder Fräsen, Stufen nicht in einem einzigen Vorgang eingebracht werden können und dies somit immer mehrere Vorgänge erfordert, ist dies beim Drahtschneiden überhaupt kein Thema. Zudem hat man keine Probleme mehr mit der Schleifscheibe und muss sich auch nicht erst antasten, sondern bekommt nach der Programmierung der Drahterodiermaschine immer ein perfektes Ergebnis. Und vergleicht man die Qualität der Oberflächen, so kann es in vielen Fällen mit dem konventionellen Schleifvorgängen mithalten.

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